Bautrockner ermöglichen es, nach einer Bauausführung die Feuchtigkeit sehr schnell aus den Wänden und dem Boden zu entfernen. Ihr Einsatz erfolgt daher unter anderem nach einem Hausbau oder nach einer Renovierung. Doch auch ein nasser Keller lässt sich mit dem Gerät trockenlegen.

Wie funktioniert der Bautrockner?
Die Geräte entziehen auf unterschiedliche Weise der Umgebungsluft die Feuchtigkeit. Am häufigsten geschieht das mithilfe von Kondensation, wobei das physikalische Prinzip der Taubildung genutzt wird. Wenn feuchte Luft an auf eine kühlere Oberfläche trifft, kondensiert ihre enthaltene Feuchtigkeit an dieser Oberfläche aus. Dementsprechend verfügt ein Bautrockner über Lamellen, die gekühlt werden und an denen die Luft vorbeigeführt wird. Sie verliert dabei sehr viel von ihrer Feuchtigkeit, die als Kondenswasser an den Kühlrippen abfliesst und in einem Behälter gesammelt wird. Dieser muss geleert werden. Die meisten Bautrockner verfügen über eine Abschalteautomatik, wenn dieser Behälter voll ist. In grossen Räumen kommen Varianten mit Ablaufschlauch zum Einsatz. Die Methode ist effizient und trocknet den Raum kontinuierlich. Eine Übertrocknung entsteht praktisch nicht. Eine weitere Variante arbeitet mit Adsorption, also dem Ansammeln von Luftfeuchtigkeit an der Oberfläche eines Trockenmittels, was aufwendiger und damit teurer ist, jedoch auch unter 0 °C funktioniert. Auch lässt sich damit die Luftfeuchtigkeit noch weiter absenken als mit einem Kondensationstrockner. Der Trocknungsgrad kann nahezu 0 % erreichen, was jedoch nicht immer erwünscht ist. Holz beispielsweise soll nicht so stark austrocknen. Beim Einsatz eines Bautrockners ist daher eine Abwägung zum passenden Gerät zu treffen.

Bautrockner bei Faserplast.ch
Der Anbieter führt verschiedene dieser Geräte in unterschiedlichen Leistungsstufen, die sich dementsprechend für mehrere Einsatzzwecke und Raumgrössen eignen:

  • Der TTK 200 trocknet täglich maximal 35 Liter, damit eignet er sich für Räume mit Volumina bis 250 m³ nach Bauvorhaben und zum Zweck der Wasserschadensanierung. Bei einer reinen Trockenhaltung können die Räume bis 500 m³ Volumen aufweisen. Es ist aus der TTK-Profiserie der kleinste Entfeuchter, er ist mit einem 11 Liter fassenden Auffangbehälter ausgestattet und arbeitet extrem leise. Die Bauart ist höchst kompakt und schont damit die Lagerflächen. Für den ergonomischen Transport verfügt der TTK 200 über eine Griffstange, die sich wahlweise vertikal oder horizontal arretieren lässt.
  • Der TTK 400 ist eine Nummer grösser (854 x 510 x 480 mm) und wiegt 42 kg. Seine Entfeuchtungskapazität liegt bei täglich 75 Litern, trotzdem ist sein Geräuschniveau wie bei allen Geräten der TTK-Klasse vergleichsweise gering. Damit lässt er sich auch in bewohnten Räumen einsetzen. Für den Transport ist er mit Rädern (Vollgummibereifung, nicht färbend) und einer ergonomisch verstellbaren Griffstange ausgestattet. Die Trocknung funktioniert auch unter 15 °C bis 470 m³, die Trockenhaltung bis 940 m³. Nutzer können ihn schon ab 0 °C einsetzen. Ein Betriebsstundenzähler ermöglicht die genaue Kalkulation der verbrauchten Energie, die serviceoptimierte Konstruktion erleichtert die Reinigung und Inspektionen. Hinzu kommen das automatische Heissgas-Abtausystem und der auswaschbare Luftfilter. Die TTK-Kompressortechnik ermöglicht den Betrieb und Transport in jeder Lage, also stehend oder liegend.
  • Der TTK 800 mit den Massen 1.020 x 630 x 585 mm ist ein robuster Hochdruck-Radialventilator. Sein leistungsstarker Rotationskompressor ermöglicht zusammen mit den innovativen Strömungslamellen rund 70 % mehr Entfeuchtung gegenüber anderen Modellen.

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